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Faires Handeln in Zeiten von Corona

Die COVID-19-Pandemie hat unseren Arbeitsalltag komplett verändert. Unsere Partner im Süden trifft sie doppelt hart: einbrechende Märkte können nicht oder kaum durch privatwirtschaftliche oder staatliche Rücklagen kompensiert werden und das Virus trifft auf Gesundheitssysteme, deren Intensivmedizin nicht auf solche Krisen eingestellt ist. Im Folgenden informieren wir sie darüber, was die Corona-Krise für die verschiedenen Akteure im Fairtrade-System konkret bedeutet.

Fairtrade passt seine Arbeitsprozese an und bleibt engagiert

Wie TransFair in Deutschland haben unsere Schwesterorganisationen in anderen Ländern ihre Arbeitsprozesse auf die aktuelle Situation angepasst und sind online erreichbar. Auch die Beratungsdienste unserer Produzentennetzwerke im Ursprung sowie die Audits von Flocert werden derzeit vom Schreibtisch aus gesteuert. Einige Prozesse dauern jetzt etwas länger, andere betreiben wir jetzt noch intensiver: So werden wir häufiger über Neuigkeiten und Entwicklungen informieren. Unseren Newsletter stellen wir auf einen wöchentlichen Turnus um und über unsere Social Media Kanäle informieren wir aktuell über die Situation in verschiedenen Ländern.

Warenflüsse aufrecht erhalten 

So verständlich und geboten gerade auch die Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung sind, arbeiten wir im Gespräch mit der Politik und den Lebensmitteleinzelhandel daran, dass die Warenströme aus dem globalen Süden so lange wie möglich geöffnet bleiben können. Noch können die meisten Produzentenorganisationen arbeiten. Jedoch blicken wir mit Sorge auf die zunehmenden Bewegungseinschränkungen in Lateinamerika, Afrika und Asien, die auch Konsequenzen für die Logistik haben werden. Kommt der Warenfluss erstmals ins Stocken, braucht es eine längere Zeit, bis die Logistik wieder funktioniert und die Menschen in Kenia, Äthiopien oder Indien wieder eine Erwerbsgrundlage erhalten.

Aktiv für Fairtrade in Corona-Zeiten

Fairtrade möchte die derzeitigen Panikkäufe nicht mit Kaufaufrufen für Fairtrade-Produkte anheizen. Die aktuelle Krise fordert von uns Rücksicht, Verantwortungsbewusstsein und Solidarität – sowohl gegenüber Menschen unserer unmittelbaren Umgebung als auch in den Fairtrade-Produzentenländern.

Wir werden weiterhin faire Handlungsalternativen aufzeigen, die wir in unserem Alltag umsetzen können, selbst wenn sich dieser derzeit so ganz anders gestaltet. Deshalb setzen wir unser Engagement in unseren Kampagnen und Aktivitäten für den fairen Handel fort.

Wir – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TransFair (Fairtrade Deutschland) – haben unseren Bewegungsradius auf ein Minimum reduziert. Zudem alle externen Termine abgesagt, die meisten Mitarbeitenden arbeiten im Homeoffice. Doch der erste Schrecken legt sich und wir betreten nun als internationale Bewegung verstärkt die virtuelle Ebene – mit dem Ziel, so viele Arbeiten wie möglich auch online zu erledigen.

Mit einer Poster-Kampagne bekennen sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt Speyer zum Fairen Handel. Seit 29. September 2013 sind wir Fair Trade Stadt und befinden uns im Reigen von über 270 deutschen und weltweit über 1500 Städten in 24 Ländern. Die Gruppe "Speyer fairwandeln" hat seit der Anerkennung unterschiedliche Aktivitäten angestoßen und begleitet. Gern würden wir auch Sie als aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Kreis willkommen heißen.

Impressum:

Initiativgruppe Eine Welt Speyer e.V.
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV, § 5 TMG
Gunter Grünenthal
Vereinsregister: VR 50752 Ludwigshafen / Rh.

Anschrift: Korngasse 31, 67346 Speyer, Tel: 06232 / 78285
E-Mail: g.gruenenthal@gmx.de

 

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